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Gamer oder Sportler: Lassen sich Reaktionszeiten vergleichen?

Veröffentlicht von Reaction Time Test Online

Warum Mausklick, Sprintstart und Torwartparade keinen direkten Vergleich erlauben und welche Bedingungen fair wären.

Gamer, Sprinter und Torhüter können in ihren Situationen schnell reagieren. Ihre Signale und Bewegungen unterscheiden sich aber. Ein Mausklick, ein Start auf ein Geräusch und eine Parade ergeben nebeneinander keine belastbare Rangliste.

Was ein Klicktest beim Gaming auslässt

Beim Farbtest stehen Signal und Antwort vorher fest. Im Spiel kommen Zielsuche, Erkennen von Gegnern, Aktionswahl und Zielen hinzu. Ein Klickwert sagt keinen Rang in Counter-Strike oder Valorant voraus. Netzwerkverzögerung ist außerdem ein eigener Teil des Spiels.

Forschung ist kein Profidurchschnitt

Green und Kollegen untersuchten Wahrnehmungsentscheidungen im Zusammenhang mit Actionspielen. Das liefert weder einen universellen Durchschnitt für Profis noch einen Beleg, dass Gamer auf jeder Aufgabe schneller als Sportler sind.

Bewegung und Position im Sport

Ein Sprinter reagiert auf Schall mit koordiniertem Krafteinsatz. Ein Torwart beurteilt den Ball und bewegt sich zum Abfangpunkt. Weg, Position und sichtbare Informationen verändern die Aufgabe. Diese Zeiten sind keine reinen visuellen Klickwerte.

Bedingungen für einen fairen Vergleich

  1. 1.Nutze dasselbe Gerät, dieselbe Eingabe, Erklärung und Eingewöhnung.
  2. 2.Halte Aufgabe und Rundenzahl gleich; vergleiche keinen Bestwert mit einem Durchschnitt.
  3. 3.Zähle Fehler und Frühstarts mit.
  4. 4.Beschreibe Teilnehmer und Auswertung. Einige Freunde stehen nicht für alle Gamer oder Sportler.

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Quellen und weiterführende Informationen

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